Unterschätzte HR-Paradedisziplin: Gesundheitsförderung oder auch /CAMAO Care

Merck Firmenlauf Highfive Claudi

Ein Beitrag von Christiane Herber.

Die Gesundheitsförderung von Mitarbeitern rückt mehr und mehr in den Fokus von Unternehmen. Denn die Anforderungen an die Mitarbeiter werden in der heutigen Zeit nicht weniger, ganz im Gegenteil: Um heutzutage noch wettbewerbsfähig bleiben zu können, bauen Unternehmen zum Beispiel auf flexible Arbeitszeiten.

Einerseits kann das ein praktisches Gleitzeitmodell für den Arbeitnehmer sein, andererseits auch die Notwendigkeit, für ein besonderes Projekt mal länger im Büro zu bleiben. Zumindest das Gefühl, trotz Feierabend noch die eine oder andere Mail zu beantworten, dürften die meisten kennen. Auf Dauer kann das an den Nerven zehren. Es wird mehr Zeit mit der Arbeit verbracht, manch einer stellt die Arbeit sogar in den Lebensmittelpunkt – Familie, Freizeit und Sport hintenan. Das ist nicht immer hilfreich – weder für die Gesundheit der Mitarbeiter noch für das Unternehmen.

Mitarbeitern einen Ausgleich zum teilweise stressigen Arbeitsalltag bieten zu können und so für mehr Zufriedenheit und auch eine ausgeprägtere Unternehmenskultur zu sorgen, wird für HR-Abteilungen also immer wichtiger.

Gesundheitsförderung und Modelle für eine ausgeglichene Work-Life-Balance sind dabei zwei der wichtigsten Stellschrauben. „Klassische Unternehmen“ reagieren (zumindest in Deutschland) leider noch verhalten auf diese Entwicklung.

Yoga praktizierende Frau vor Sonne

Yoga bietet eine perfekte Mischung aus körperlicher und mentaler Beschäftigung – mit nachhaltig positiven Auswirkungen auf die Gesundheit der Mitarbeiter.

Die Mischung macht’s und ohne Chef geht nichts

Wir bei /CAMAO sind mitten in dem Prozess, unser Bewusstsein für das Thema auszuweiten. Neben der regelmäßigen und gemeinsamen Teilnahme an Firmenläufen (wie z. B. dem Merck-Firmenlauf) gibt es auch eine gemeinsame Laufgruppe sowie einen Tischtennis- und einen Fitness-Raum, die allen Mitarbeitern frei zur Verfügung stehen. Und wer sich in letzteren völlig verausgabt hat, ist herzlich eingeladen mit einem Stück Obst oder einem Saft auf der Terrasse zu verschnaufen. (Ja, wir haben auch Bier.)

Eine große Bandbreite an Maßnahmen (habe ich unsere wöchentliche Yoga-Stunde schon erwähnt?) reicht natürlich nicht. Viele Kollegen müssen erst einmal für das Thema sensibilisiert werden. Außerdem hilft es, wenn die Führungsebene sichtbar hinter dem Konzept steht. So wird den Mitarbeitern signalisiert, dass es tatsächlich okay ist, die Angebote auch in Anspruch zu nehmen.

Für alle, die das Thema jetzt nicht mehr los lässt, bietet die Internetpräsenz des Bundesgesundheitsministeriums viele interessante Informationen:

  • Vorteile betrieblicher Gesundheitsförderung
  • Beispiele zur Umsetzung betrieblicher Gesundheitsförderung
  • Was steckt hinter betrieblicher Gesundheitsförderung
  • Das Ziel betrieblicher Gesundheitsförderung
  • Vermeidung von Risiken bei der betrieblichen Gesundheitsförderung
  • Bildschirmfoto 2016-02-17 um 16.57.44

    Die Autorin

    Christiane Herber
    HR & Finance Manager, Darmstadt
    Christiane bei Xing