Zwei Tage als Online Marketing Rockstars – CAMAO auf den OMR17

Ein Beitrag von Birte Dowhosziya und Sofia Malik.

Top Marketing-Speaker und eine riesige Aftershow-Party. Das waren die Online Marketing Rockstars 2017. Zum 7. Mal fand das Festival jetzt schon statt und mit jedem Jahr wird es besser und größer. Klar, dass wir uns das nicht entgehen ließen.

Aber wir waren bei weitem nicht allein. Sage und schreibe 25.000 weitere Besucher nutzten die Messe dieses Jahr um sich nicht nur die Speaker anzuschauen, sondern auch ihr Netzwerk auszubauen und neue Dienstleister in der Branche kennenzulernen.

Von Messestand bis Masterclass: Vielfältiges Programm auf den OMR17

Die OMR füllen mittlerweile zwei ganze Tage. Und an beiden gab es viel zu entdecken. Messestände von etablierten Unternehmen wie Adobe, Instagram oder Audi aber auch von aufsteigenden Startups konnten jederzeit besucht werden. Neben den Ausstellern lockte die Expo Stage mit Speakern aus aller Welt und die Besucher hatten die Möglichkeit Tour Guides zu buchen. Diese halfen einem, sich in dem Dschungel aus Möglichkeiten zurechtzufinden.

Ein weiteres Highlight waren die über beide Tage verteilten 53 Masterclasses, welche es uns besonders angetan hatten. Anhand konkreter Cases übermittelten Branchen-Profis Insights und Learnings zu verschiedenen Themen. Durch die kleinen Gruppen wurde man regelrecht in seine Uni-Zeit zurückversetzt. Zur Auswahl standen eine Vielzahl von Themen wie E-Commerce, Affiliate Marketing, Content Marketing, aber auch Social Selling oder Mobile und Apps.

Nach einer anregenden „Digitale Intelligenz im Marketing“-Masterclass ging es für uns direkt weiter zur Expo Stage, die uns einen kleinen Vorgeschmack auf die Konferenz gab. Speaker wie About You-Macher Tarek Müller, die SEO-Spezis Markus Tandler oder Aleyda Solis gaben sich die Ehre und beantworteten geduldig die Fragen des Moderators und der Gäste.

Tag 2: Das Speaker-Feuerwerk

Der obligatorische Höhepunkt für den zweiten Tag: Die große Konferenz, welche dieses Jahr wieder einige phänomenale Speaker in petto hatte. Wir waren früh da und um 8:45 Uhr ging es dann endlich los. Philipp Westermeyer begrüßte wie gewohnt die versammelte Meute und startete dann sogar selbst in den ersten Vortrag mit dem Thema „State of the German Internet“.

Es war schon verrückt als Philipp uns noch einmal vor Augen hielt, wie sich die Wirtschaft in den letzten fünf Jahren verändert hat. Damals hätte wohl niemand daran geglaubt, dass einmal Firmen wie Amazon oder Facebook wertvoller als milliardenschwere Ölriesen sein werden. Gerade deutsche Produkte (und auch unser Performance Marketing) kamen bei ihm gut weg. Es folgte jedoch der Appell an die Unternehmen, dass ein gutes Produkt allein eben nicht mehr ausreiche. Wir müssten uns in Deutschland einfach mehr trauen, was Kommunikation angeht. Als mentales Fingerfood gab es fünf Quick Wins zum Pushen des eigenen Produkts obendrauf. Die will ich euch natürlich nicht vorenthalten:

– Finde den richtigen Influencer für dein Produkt
– Content Empfehlungen sind wichtig!
– Podcasts rocken
– Wie wäre es mit einem Store?
– Amazon Marketing nutzen

Insgesamt war sein Vortrag echt packend und wir konnten einiges mitnehmen. Den ganzen Vortrag könnt ihr euch übrigens hier anschauen.

Auch Publikumsliebling und Social-Media-Guru Gary Vaynerchuk war dieses Jahr am Start.

Auch Publikumsliebling und Social-Media-Guru Gary Vaynerchuk war dieses Jahr am Start.

Mit Drinks zum Erfolg: Von ernsten und weniger ernsten Marketing-Tipps

Nach Phillip kam direkt der nächste hochkarätige Speaker auf die Bühne: Andrew Bosworth, VP Engineering, Ads and Pages bei Facebook, das er von Anfang an begleitet hat. Er erklärte auf anschauliche Art und Weise, warum es sich lohnt, auch verrückte Ideen ernst zu nehmen. Ferner dürfe man sich nicht vor Veränderungen sträuben, auch – oder gerade – wenn diese einen aus der Wärme der eigenen Comfort Zone reißen. Sein Geheimrezept für Erfolg: 1 Teil Scotch, 4 Teile Vodka und Eis. Cheers!

Ein wenig Fernweh bekamen wir bei dem Vortrag von Tamara Lohan – Mitgründerin des Luxushotel-Plattform Mr. & Mrs. Smith. Die Idee für ihr Portal entstand aus einem denkbar simplen Grund: Sie selbst fand damals nie ein ihren Ansprüchen entsprechendes Hotel. Natürlich hat sie uns auch verraten, wie Mr. & Mrs. Smith es besser macht und wie sie sich von der Konkurrenz abheben. Einerseits sind es – klar – die exklusiven und wirklich wunderschönen Hotels, aber auch Maßnahmen zur Kundenbindung wie eine Mitglieder-Community oder eine besonders persönliche Ansprache finden sich in ihrer Trickkiste wieder. Zusätzlich bietet man dem Kunden mit eigens vergebenen Awards Orientierung beim Auswahlprozess.

Abschließend bleibt nur zu sagen, dass dieses Jahr ein beeindruckender inhaltlicher Konsens herrschte: Gerade wir hier in Deutschland, die wir wirklich außergewöhnliche Produkte haben, müssen diese selbstbewusster nach außen vertreten. Wir müssen mehr an uns und unsere Kommunikation glauben.

Das war’s von uns. Also – /C you at OMR18!